Die Beat Generation hat in der Nachkriegszeit als erste “moderne Subkultur” einen immensen Einfluss auf alle nachfolgenden alternativen und gesellschaftskritischen Kulturentwicklungen ausgeübt. Völlig zu Recht gelten Poeten wie Jack Kerouac, Allen Ginsberg, William S. Burroughs und später auch Charles Bukowski als literarische Helden des amerikanischen Alptraums.
Ganz in diesem Sinne machen sich die Paderborner Performance-Poeten Claudio Ghin, Holger C. Priebe, Martin Richter und Karsten Strack daran, den subkulturellen Herzschlag der aktuellen bundesdeutschen Bühnenliteratur auf die Bühne der fabrik 21 zu kicken: Poems voller Hass und Selbstbetrug, Texte voller triefendem Selbstzynismus – und ab und an ein kleines Augenzwinkern. Der Tanz auf dem Drahtseil.
Dabei liefern sie sich permanentes Duell mit den Beats & Sounds live von mir dazu gespielt – nebeneinander, gegeneinander, miteinander.
Das hat Gewicht!






